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Warum die Seiten aussehen wie sie aussehen

Dass die Seiten so aussehen, wie sie aussehen ergab sich aus meinen eigenen Erfahrungen, die ich beim Surfen im Internet mache und aus den Tipps, die mir Leser haben zukommen lassen.

Als blinder Surfer muss man viel Geduld und Neugierde mitbringen, will man das Internet erforschen. Meine Surfgewohnheiten sind deshalb wohl nicht mit denen sehender Surfer zu vergleichen, da diese einen ganz anderen Überblick haben und Optisches sicher viel ausmacht. Ich habe mich bemüht, die Seiten für blinde und sehende Surfer übersichtlich zu gestalten. Aber es gibt sicher noch vieles, an das ich nicht gedacht habe und noch viel zu lernen. Über Tipps würde ich mich sehr freuen.

Damit blinden Besuchern nichts entgeht, sind fast alle Bilder mit aussagekräftigen Alternativ-Texten und detaillierten Bildbeschreibungen versehen.

Um die Seiten optisch ansprechender zu machen, habe ich sie nun doch mit Farb- und Schriftvorgaben versehen. Dabei habe ich aber auf Farben geachtet, die für sehbehinderte Leser gut zu unterscheiden sind. Die Schrift ist ungewöhnlich groß. Sehbehinderte Leser empfinden das als angenehm. Sie können die Schriftgröße aber an ihre Bedürfnisse anpassen. Verändern Sie einfach den Schriftgrad (Mittel ist Standard).

Für Menschen mit Hörbehinderung habe ich meine Stimme mit dem Text versehen. Blinde, die mit Lynx surfen, können die MP3-Datei herunterladen.

Wie oft habe ich Internetseiten abgespeichert, sie dann irgendwann gelesen, hätte mir dann gern die aktuelle Fassung angeschaut und hatte keine Ahnung mehr, unter welcher Internetadresse ich das Dokument wiederfinde. Deshalb hat jeder Text am Ende den Copyrighthinweis, das Erstellungsdatum und die Adresse (URL) des Dokuments.

Damit mir meine Leser während des durchlesens eines Textes nicht abhanden kommen, habe ich weiterführende Links ans Ende des Textes gesetzt. Unter "Weitere Infos zu diesem Thema" finden Sie eine Auswahl zu weiteren Texten auf meiner Homepage. "Linktipps" führen zu Texten auf anderen Homepages.

Am Ende jeder Seite befindet sich das gesamte Menü. Ich habe es deshalb ans Ende verbannt, weil ich es nervig finde, wenn ich auf einen interessant scheinenden Text klicke, mich erst einmal durch ein umfangreiches Menü kämpfen zu müssen. Zuerst will ich den Text lesen, dann dient das Menü zur weiteren Entscheidung.

Die Programme, mit denen Blinde im Internet surfen, erstellen Linklisten. Diese ermöglichen einen besseren Überblick. Damit die Links in dieser Liste Sinn ergeben, habe ich darauf geachtet, dass die Linktitel aussagekräftig sind. Ein Beispiel: häufig findet man "Wenn Sie weitere Infos wollen, klicken Sie hier." Gelinkt ist "hier", statt "weitere Infos", was in einer Linkliste keinen Sinn ergibt.

Weil ich weiß, dass viele Leser Texte lieber ausdrucken als sie am Bildschirm zu lesen, habe ich ein Style Sheet gemacht, das beim Drucken die Linktipps und das Menü am Ende der Seite nicht mit ausdruckt. Das spart Papier.

© 2001 by Petra Raissakis, Graz
Erstellt am Fr, 21.09.01, 10:48:51 Uhr.
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